Das Statistische Landesamt hat jetzt die Wirtschaftszahlen für das Jahr 2009 vorgelegt. Die Angaben für den Standort Chemnitz zeigen das Ausmaß der Folgen der Wirtschaftskrise auf die Umsätze in der Stadt. Das Umsatzvolumen im verarbeitenden Gewerbe sank im Vergleich zum Rekordjahr 2008 um 23,8 Prozent. Im Bundesgebiet gingen die Umsatzzahlen um 18,2 Prozent zurück.
Ursache für diese Entwicklung sind die starken Umsatzeinbrüche in der Automobilindustrie. Auswirkungen spüren deshalb besonders die Zulieferer dieser Unternehmen, wie zum Beispiel die Hersteller von Metallerzeugnissen. Der Gesamtumsatz lag dort 27,7 Prozent unter dem des Vorjahres. Im Maschinenbau ist der Umsatzrückgang mit 18 Prozent bisher vergleichsweise moderat. Im letzten Quartal 2009 stieg er sogar schon wieder an.
Auch die Zahl der Auftragseingänge sank 2009. Im Vergleich zu 2008 bekam das verarbeitende Gewerbe 35,14 Prozent weniger Aufträge.
Trotz der schwierigen Situation im ist die Zahl der Arbeitslosen insgesamt im Vergleich zum Vorjahr nur um 227 Personen gestiegen. Die Firmen in Chemnitz unternehmen große Anstrengungen, um ihre Fachkräfte zu halten, und nutzten dafür unter anderem das Instrument der Kurzarbeit.
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